Wählen Sie Schriften, die zur Persönlichkeit passen, in jeder Größe lesbar und für Ihre Nutzung lizenziert sind. Meist genügen zwei: eine markante für Überschriften und eine klare, praktische für Fließtext. Bei mehreren Sprachen sollten die Familien über Schriftsysteme hinweg zusammenpassen.

1. Zur Persönlichkeit passen

Typografie spricht vor den Worten. Eine schmale, fette Schrift wirkt selbstbewusst und dringlich. Eine elegante Serifenschrift klassisch, eine runde serifenlose freundlich. Beim The Black Lumi Restaurant gibt die schmale Bebas Neue der Identität ihren starken Charakter, während Manrope die Alltagskommunikation übernimmt.

2. Überschriften- und Textschrift kombinieren

Die Überschrift darf ausdrucksstark sein. Die Textschrift muss in langen Passagen, auf kleinen Bildschirmen und im Druck gut lesbar bleiben. Bleiben Sie bei zwei, höchstens drei Familien.

3. Alle Anwendungen prüfen

Testen Sie auf Website, Mobilgerät, Verpackung und in Präsentationen. Prüfen Sie benötigte Stärken sowie Zahlen und Sonderzeichen.

4. Arabisch und Englisch einplanen

Wählen Sie bei einer zweisprachigen Marke arabische und lateinische Schriften mit ähnlicher Stärke, Rhythmik und Persönlichkeit, damit beide Versionen dieselbe Marke vermitteln.

5. Die Lizenz prüfen

Viele Schriften brauchen getrennte Lizenzen für Web, Apps und Druck. Kostenlose Schriften sind eine gute Option, wenn sie passen. Prüfen Sie in jedem Fall die Rechte für alle benötigten Einsätze.

Häufige Fehler

Zu viele Schriften, schnell veraltende Trends und Stil auf Kosten der Lesbarkeit.

Typografie gehört zu jeder Identität, die wir gestalten. Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.